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Speisebohnenkäfer

CHF 5.50

(Acanthoscelides obtectus)

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Artikelnummer: 529 Kategorie: Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Speisebohnenkäfer werden erst seit kurzer Zeit als Futtertiere angeboten. Sie ähneln auf den ersten Blick Drosophila, es handelt sich dabei jedoch um einen Käfer. Verfüttert werden Bohnenkäfer an dieselben Tiere, die sich auch von Drosophila ernähren. Ein
Zuchtansatz von Bohnenkäfern kann als Urlaubsversorgung verwendet werden, da die Käfer über einen längeren Zeitraum ausschlüpfen.

Speisebohnenkäfer können 3,2 bis 4,0 Millimeter lang werden und leben in Vorräten oder im Freien. Der Körper ist vorwiegend schwarz gefärbt, das Abdomen meist rot. Rötlich sind auch die vier ersten und das letzte Antennenglied und die Beine, mit Ausnahme der braunen Unterseite der Schenkel. Der Körper einschließlich der Flügeldecken ist durch eine feine und dichte Behaarung gelbbraun überzogen.

Die Käfer und ihre Larven befallen Samen von Hülsenfrüchtlern. Primärer Wirt der ursprünglichen Vorkommen in Amerika sind Bohnen. Daneben werden Samen einer Vielzahl anderer Arten angenommen, darunter Straucherbse, Kichererbse, Sojabohne, Helmbohne, Saat-Platterbse, Linse, Erbse, Ackerbohne, Mattenbohne, Mungbohne, oder Spargelbohne.

Der Speisenbohnenkäfer wurde in Europa durch importierte Bohnen eingeschleppt. Er ist inzwischen überall in Europa verbreitet. Eine einzelne Bohne kann bis zu 30 Käfer enthalten. Der Speisebohnenkäfer legt die Eier nicht nur auf frischen Bohnen, sondern auch auf Trockenbohnen und anderen Hülsenfrüchten ab.Die frei lebenden Käferweibchen legen ihre Eier an die Bohnen, wobei sie nicht die Hülsen, sondern die Bohnensamen selbst bevorzugen. Neben frei liegenden Samen belegen sie solche an der Pflanze durch teilweise geöffnete Hülsen. Daneben nagen sie auch selbst Löcher durch die Hülsenwand oder -naht. Aus dem Ei schlüpft eine Larve mit Beinen, die sich in die Samen der Bohne hinein frisst. Die Generationsrate hängt von der Temperatur ab, unter günstigen Bedingungen werden bis zu fünf Generationen pro Jahr gebildet.