Vitamine für Reptilien und Amphibien spielen eine entscheidende Rolle für Gesundheit, Wachstum und Vitalität. In natürlicher Umgebung nehmen Tiere viele Nährstoffe über Insekten, Pflanzen und Sonnenlicht auf. In Terrarienhaltung ist diese Versorgung jedoch nicht immer vollständig gewährleistet. Deshalb sind ergänzende Vitamine für Reptilien und Amphibien wichtig, um Mangelerscheinungen vorzubeugen, das Immunsystem zu stärken und Stoffwechsel, Häutung sowie Knochenaufbau optimal zu unterstützen. Ob als Pulver, flüssiges Supplement oder angereichertes Futter – hochwertige Vitamine für Reptilien und Amphibien sichern langfristig ein gesundes und aktives Tierleben.
Ein ausgewogener Vitaminhaushalt ist für Reptilien und Amphibien lebenswichtig, da ihr Körper viele Nährstoffe nicht selbst herstellen kann. Besonders essenziell sind Vitamin A, der Vitamin-B-Komplex (z. B. B1, B12), Vitamin C, D3, E und K, da sie zentrale Funktionen für Wachstum, Organfunktion, Stoffwechsel und Immunsystem übernehmen. Von besonderer Bedeutung ist Vitamin D3, welches im Körper die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung ermöglicht. Ohne ausreichend Vitamin D3 kann Calcium nicht verwertet werden – trotz ausreichender Fütterung –, was schnell zu Rachitis oder Metabolic Bone Disease (MBD) führt, einer schweren Knochenerkrankung mit Deformationen, Lähmungserscheinungen und teils irreparablen Folgeschäden.
Doch auch ein Mangel anderer Vitamine kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Vitamin-A-Mangel verursacht häufig geschwollene Augen, Atembeschwerden und Organstörungen, während Defizite im Vitamin-B-Komplex das Nervensystem beeinträchtigen und zu Koordinationsstörungen, Krämpfen oder Muskelschwäche führen können. Vitamin-C- und Vitamin-E-Mangel schwächen das Immunsystem, verlangsamen die Heilung von Gewebe und machen Tiere anfälliger für Infektionen. Ein Mangel an Vitamin K beeinflusst die Blutgerinnung, was zu inneren Blutungen oder schlecht heilenden Verletzungen führen kann.
Damit solche Mangelerscheinungen gar nicht erst entstehen, ist eine regelmässige Vitaminversorgung unverzichtbar – insbesondere bei Terrarientieren, deren Ernährung in Gefangenschaft häufig weniger vielseitig ausfällt als in der Natur. Hochwertige Vitaminpräparate mit Vitamine für Reptilien und Amphibien helfen, die Versorgungslücken zu schliessen, unterstützen Wachstum, Vitalität, Häutung, Knochenaufbau und Fruchtbarkeit und tragen massgeblich zu einem langen, gesunden Leben bei.
Reptilien und Amphibien nehmen Vitamine in der Natur hauptsächlich über ihre Nahrung auf – sei es durch Insekten, Grünfutter, Früchte oder sogar über die Verdauungswege von Beutetieren, die bereits nährstoffreich gefressen haben. In Terrarienhaltung ist diese natürliche Versorgung jedoch nicht immer vollständig gewährleistet, da das Futterangebot eingeschränkt ist und viele Futtertiere sowie Pflanzen nicht die gleiche Nährstoffdichte aufweisen wie in freier Wildbahn. Deshalb ist es entscheidend, die Ernährung ausgewogen zu gestalten und abwechslungsreich zu füttern, damit möglichst viele natürliche Vitamine aufgenommen werden können. Dies wird erreicht durch Verfütterung von möglichst viel verschiedenen Futtertierarten und Ergänungsfutter. Dieses enthält lebenswichtige Vitamine für Reptilien und Amphibien. Zusätzlich empfiehlt sich die regelmässige Gabe von hochwertigen Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, um Defizite vorzubeugen und eine optimale Entwicklung, Vitalität und Langzeitgesundheit sicherzustellen. Eine Kombination aus guter Fütterung und gezielter Supplementierung bildet somit die Grundlage für ein gesundes, starkes Tier.
Nicht jedes Reptil und jede Amphibienart hat den gleichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Pflanzenfresser benötigen beispielsweise andere Mengen und Zusammensetzungen als Insekten- oder Fleischfresser. Auch Alter, Wachstum, Fortpflanzung oder Krankheit können den Nährstoffbedarf stark verändern. Deshalb ist es wichtig, die Supplementierung und Fütterung individuell auf die jeweilige Tierart und deren Lebenssituation abzustimmen.
Ein weiterer sinnvoller Ansatz ist, nicht dauerhaft nur ein einziges Vitaminpräparat zu verwenden, sondern die Versorgung gelegentlich mit unterschiedlichen Produkten zu ergänzen. Viele Präparate die Vitamine für Reptilien und Amphibien enthalten, unterscheiden sich in Zusammensetzung und Mengenverhältnissen. Durch variierte Gabe lässt sich eine breitere Versorgung sicherstellen und das Risiko einseitiger Nährstoffzufuhr reduzieren. Wichtig bleibt dabei jedoch eine kontrollierte, angepasste Dosierung, um Mangel wie auch Überversorgung zu vermeiden.
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das für Reptilien und Amphibien zu den lebenswichtigen Mikronährstoffen gehört. Der Körper kann es nicht selbst in ausreichender Menge herstellen, daher muss es über Futtertiere, Grünfutter oder gezielte Supplementierung zugeführt werden. In der Natur nehmen Tiere Vitamin A durch nährstoffreiche Insekten, Wirbellose sowie durch carotinreiche Pflanzen auf. Besonders reich an Vitamin A oder seinen Vorstufen (Carotinoiden) sind beispielsweise Karotten, Süsskartoffeln, Löwenzahn, dunkle Blattgrünsorten und Leberbestandteile aus Futtertieren.
Im Organismus erfüllt Vitamin A viele zentrale Funktionen. Es unterstützt die Augenfunktion und Sehfähigkeit, trägt zur Gesundheit der Haut, Schleimhäute und Atemwege bei und wirkt regulierend auf Immunsystem und Zellaufbau. Ausserdem ist es bedeutend für Wachstum, Fortpflanzung und eine gesunde Häutung, da es die Regeneration von Gewebe und Epithelstrukturen fördert.
Ein Mangel an Vitamin A entwickelt sich schleichend, führt jedoch langfristig zu deutlichen gesundheitlichen Problemen. Häufige Anzeichen sind geschwollene oder verklebte Augen, Atembeschwerden, Appetitlosigkeit, träge Bewegungen und gestörte Häutung. Auch Organe können betroffen sein – vor allem Atemwege, Leber und Nieren – was unbehandelt lebensbedrohliche Zustände hervorrufen kann. Besonders junge Tiere und Arten mit hohem Vitaminbedarf reagieren empfindlich auf Unterversorgung.
Gleichzeitig ist Vorsicht geboten, denn Vitamin A ist fettlöslich und kann bei Überdosierung im Körper gespeichert werden. Eine Überversorgung ist daher ebenso problematisch wie ein Mangel und kann zu Vergiftungserscheinungen, Schwellungen, Bewegungsstörungen oder Organschäden führen. Eine regelmässige, kontrollierte Gabe über hochwertige Vitaminpräparate oder ausgewogene Ernährung ist daher der sicherste Weg, um Reptilien und Amphibien optimal zu versorgen.
Fazit: Vitamin A ist ein wichtiger Baustein für Augen, Schleimhäute, Häutung, Immunsystem und Organfunktion. Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss können gefährlich werden, weshalb eine gezielte und ausgewogene Vitaminversorgung essenziell ist, besonders bei Terrarientieren, deren Ernährung durch Futterinsekten oder Pflanzen allein nicht immer genügt.
Der Vitamin B-Komplex umfasst mehrere wasserlösliche Vitamine, die im Stoffwechsel von Reptilien und Amphibien eine zentrale Rolle spielen. Dazu gehören unter anderem Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6, B7 (Biotin), B9 (Folsäure) und B12 (Cobalamin). Diese Vitamine werden im Körper nicht dauerhaft gespeichert, weshalb sie regelmässig über die Ernährung oder Supplemente zugeführt werden müssen. Besonders gute Quellen sind nährstoffreiche Futterinsekten, Grünfutter, Leberbestandteile, Hefepräparate oder gezielte Vitaminpulver.
Der B-Komplex unterstützt zahlreiche lebenswichtige Funktionen: Er ist notwendig für den Energiestoffwechsel, die Nervenfunktion, Muskelkraft, Blutbildung sowie für Zellteilung und Wachstum. Ausserdem trägt er zur Stabilität des Immunsystems bei und spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung und der Verarbeitung von Nährstoffen. Jungtiere, stark wachsende Arten oder Tiere in Stressphasen haben oft einen erhöhten Bedarf.
Ein Mangel an Vitamin-B-Komplex äussert sich häufig durch Appetitverlust, Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Koordinationsprobleme. Besonders Vitamin-B1- und B12-Defizite können zu neurologischen Störungen bis hin zu Lähmungserscheinungen, Muskelzittern und Krampfanfällen führen. Bei längerem Mangel treten Wachstumsprobleme, schwache Muskulatur, Blutarmut und verminderte Widerstandskraft gegen Infektionen auf. Da die B-Vitamine wasserlöslich sind, werden Überschüsse in der Regel ausgeschieden, was das Risiko einer Überdosierung deutlich senkt – dennoch sollte die Versorgung kontrolliert erfolgen, um ein stabiles Niveau zu erhalten.
Fazit: Der Vitamin-B-Komplex ist unverzichtbar für Nerven, Energieversorgung, Blutbildung und Wachstum. Ein Mangel kann schwere neurologische Ausfälle, Schwäche und Entwicklungsstörungen verursachen. Eine regelmässige und ausgewogene Zufuhr über gute Futterquellen und hochwertige Vitaminpräparate trägt entscheidend zur Gesundheit und Vitalität von Reptilien und Amphibien bei.
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das im Körper vor allem als Antioxidans wirkt und an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Viele Reptilien können Vitamin C in der Leber selbst synthetisieren, jedoch nicht immer in ausreichender Menge. Stress, Krankheit, Wachstum oder Haltungseinflüsse können den Eigenbedarf erhöhen, sodass eine zusätzliche Versorgung über Nahrung oder Ergänzungspräparate sinnvoll wird. Natürliche Quellen sind frisches Pflanzenmaterial, Blüten, Früchte, aber auch manche Futterinsekten, wenn sie nährstoffreich gefüttert wurden.
Vitamin C unterstützt das Immunsystem, fördert Wundheilung und Geweberegeneration und trägt zur Bildung von Bindegewebe und Kollagen bei. Ausserdem kann es entzündungshemmend wirken und hilft dem Körper beim Schutz vor oxidativem Stress. Insbesondere Tiere in Genesungsphasen, Jungtiere im Wachstum oder Arten, die natürlicherweise viel Pflanzliches fressen, profitieren deutlich von einer guten Versorgung.
Ein Mangel an Vitamin C zeigt sich meist schleichend. Häufige Symptome sind schwaches Immunsystem, erhöhte Infektanfälligkeit, träge Tiere und langsame Heilung von Verletzungen. Auch Häutungsprobleme, Schleimhautreizungen und Appetitlosigkeit können auftreten. Bei längerem Mangel verliert das Tier an Widerstandskraft, Erkrankungen heilen schlechter aus und Stresssituationen belasten den Organismus stärker. Da Vitamin C wasserlöslich ist, wird ein Überschuss in der Regel problemlos ausgeschieden, weshalb Überdosierungen sehr selten sind.
Fazit: Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für Immunsystem, Wundheilung und Stoffwechselstabilität. Auch wenn viele Reptilien es selbst bilden können, ist eine zusätzliche Versorgung in Stress- oder Krankheitsphasen sinnvoll und kann das Tier nachhaltig stärken. Besonders in Kombination mit ausgewogener Ernährung und hochwertigen Vitaminpräparaten trägt Vitamin C zu einer optimalen Gesundheit von Reptilien und Amphibien bei.
Vitamin D3 ist eines der wichtigsten Vitamine überhaupt in der Reptilien- und Amphibienhaltung. Es ist unentbehrlich für den Kalziumstoffwechsel, denn nur mit genügend Vitamin D3 kann Kalzium aus der Nahrung aufgenommen, verarbeitet und in Knochen und Gewebe eingebaut werden. Ohne D3 wird Kalzium nahezu wirkungslos aufgenommen – selbst bei reichlich verfügbarem Futter oder Supplementen. Viele Reptilien bilden Vitamin D3 durch UVB-Strahlung in der Haut selbst, weshalb geeignete UV-Lampen in der Terraristik eine zentrale Rolle spielen. Tiere ohne ausreichende UVB-Versorgung sind zwingend auf Vitaminpräparate angewiesen.
Neben der Knochenhärtung beeinflusst Vitamin D3 auch Muskelfunktion, Nervensystem, Stoffwechselaktivität und allgemeine Vitalität. Es sorgt für starke Knochen, sauberes Wachstum, gute Eiablage und verhindert Kalziummangel. Besonders Jungtiere, schnell wachsende Arten, Legedamen und helle Wüstentiere haben einen hohen Bedarf und reagieren empfindlich auf Unterversorgung.
Ein Mangel an Vitamin D3 gehört zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in der Terraristik. Er führt zu Knochenerweichung, deformierten Gliedmassen, Zittern, Lähmungen und im späteren Verlauf zu massiver Knochenerkrankung wie Rachitis oder Metabolic Bone Disease (MBD). Unbehandelt endet ein schwerer D3-Mangel oft tödlich. Gleichzeitig ist Vorsicht nötig, da Vitamin D3 fettlöslich ist und im Körper gespeichert wird. Zu hohe Dosierungen können ebenso gefährlich sein und führen zu Verkalkungen von Organen, Muskelschwäche und Nierenproblemen. Richtig dosierte UV-Lichtquellen oder abgestimmte Vitaminprodukte sind daher der sicherste Weg zur Versorgung.
Fazit: Vitamin D3 ist entscheidend für ein gesundes Skelett, starke Muskeln und funktionierenden Kalziumstoffwechsel. Sowohl Mangel als auch Überangebot können schwerwiegende Schäden verursachen. Eine regelmässige UVB-Versorgung oder kontrollierte Supplementierung ist deshalb unverzichtbar für Reptilien und Amphibien jeder Art.
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans und für Reptilien wie Amphibien ein wichtiger Schutzbaustein im Körper. Es neutralisiert freie Radikale, schützt Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt das Immunsystem. Besonders bei hoher Stoffwechselaktivität, während Wachstum, Fortpflanzung oder Krankheit spielt Vitamin E eine entscheidende Rolle. In der Ernährung kommt es vor allem in hochwertigen Ölen, Nüssen, Samen, dunkelgrünem Blattfutter sowie in gut gefütterten Futterinsekten vor.
Ein ausreichender Vitamin-E-Gehalt fördert Fruchtbarkeit, Eiqualität und erfolgreiche Embryonalentwicklung. Auch Muskulatur, Herzfunktion und Leber profitieren direkt von einer guten Versorgung. Vitamin E unterstützt zudem indirekt die Wirkung anderer Vitamine – insbesondere Vitamin A und D3 – und wird deshalb häufig in Multivitaminpräparaten kombiniert eingesetzt. Tiere in Zucht, in Regeneration nach Krankheit oder unter Stress benötigen oft mehr Vitamin E als Tiere in Ruhephasen.
Zu wenig Vitamin E kann langfristig zu Muskelschwäche, Koordinationsstörungen, schlechter Fortpflanzungsleistung, Wachstumsstörungen und eingeschränkter Immunfunktion führen. Bei starkem Mangel treten teils schwere Gewebeschäden auf, darunter Muskeldegeneration oder Leberprobleme. Da Vitamin E fettlöslich ist, wird es im Körper gespeichert – ein Überschuss ist möglich, kommt aber bei richtiger Dosierung selten vor. Wie bei allen fettlöslichen Vitaminen gilt: lieber regelmässig und kontrolliert als übermässig hoch.
Fazit: Vitamin E stärkt Zellen, Immunsystem, Fruchtbarkeit und Muskulatur, schützt vor oxidativem Stress und ist besonders bei Zucht und Rekonvaleszenz wertvoll. Eine ausgewogene Ergänzung ist sinnvoll, da die natürliche Versorgung über Futterinsekten und Pflanzen allein nicht immer ausreicht und ein Mangel schleichend, aber ernsthaft werden kann.
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das bei Reptilien und Amphibien häufig weniger Beachtung erhält als Vitamin A oder D3, aber dennoch eine zentrale Rolle im Körper spielt. Es ist unerlässlich für die Blutgerinnung und sorgt dafür, dass Verletzungen, Häutungsrisse oder OP-Wunden nicht unkontrolliert bluten. Gleichzeitig unterstützt Vitamin K den Knochenstoffwechsel, indem es den Einbau von Calcium im Skelett reguliert – ein wichtiger Synergiepartner zu Vitamin D3 und Calcium selbst.
Natürliche Quellen für Vitamin K finden sich vor allem in grünem Pflanzenfutter wie Löwenzahn, Klee, Spinat und diversen Wildkräutern. Auch manche Futterinsekten enthalten Vitamin K, besonders wenn sie zusätzlich mit Nährstoffen gefüttert wurden. Dennoch kann es je nach Art, Fütterung und Haltung zu Versorgungsdefiziten kommen, insbesondere bei Tieren, die wenig Grünfutter erhalten oder einseitig ernährt werden.
Ein Mangel zeigt sich oft verzögert: Blutungen heilen langsamer, Blutergüsse treten schneller auf und Verletzungen können gefährlich werden. In schweren Fällen kommt es zu inneren Blutungen, die kaum sichtbar sind, aber lebensbedrohlich sein können. Auch der Knochenbau wird schwächer, besonders wenn gleichzeitig Calcium oder Vitamin D3 unzureichend vorhanden sind. Weil Vitamin K fettlöslich ist, kann es im Körper gespeichert werden, wodurch Überdosierungen theoretisch möglich, in der Praxis jedoch bei kontrollierter Gabe selten sind.
Fazit: Vitamin K unterstützt Blutgerinnung, Knochenstabilität und Regeneration und wirkt besonders effizient im Zusammenspiel mit Vitamin D3 und Calcium. Obwohl es zu den eher stillem Vitaminen gehört, kann ein Mangel ernste Folgen haben. Eine ausgewogene Ernährung oder gezielte Supplementierung sorgt dafür, dass Reptilien und Amphibien sicher versorgt sind.
Calcium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe überhaupt in der Reptilien- und Amphibienhaltung. Es bildet den Hauptbaustein für Knochen, Panzer, Zähne und Eischalen und ist gleichzeitig notwendig für Muskelbewegung, Herzfunktion, Nervensignale und einen stabilen Stoffwechsel. Ohne ausreichend Calcium kann kein Reptil gesund wachsen, sich fortpflanzen oder normal bewegen. Vor allem Jungtiere, trächtige oder eierlegende Weibchen sowie schnell wachsende Arten haben einen besonders hohen Bedarf.
Calcium wird hauptsächlich über Futterinsekten, Grünfutter und Supplemente aufgenommen. Da Insekten von Natur aus meist Calciumarm sind, müssen sie in der Terraristik regelmässig mit Calciumpräparaten bestäubt oder über gut gefütterte Futtertiere aufgewertet werden (Stichwort: „gut-loading“). Auch Mineralstoffmischungen, Vitaminpräparate und Sepiaschale können zur Grundversorgung beitragen. Entscheidend ist jedoch, dass Calcium nur dann im Körper verwertet wird, wenn gleichzeitig genügend Vitamin D3 vorhanden ist – entweder durch UVB-Licht oder durch gezielte Zugabe von Vitaminpräparaten.
Ein Calciummangel ist einer der häufigsten und gefährlichsten Mangelzustände im Terrarium. Erste Anzeichen sind schwacher Knochenbau, zittrige Bewegungen, deformierte Gliedmassen, Wachstumsstörungen und Muskelkrämpfe. Bleibt der Mangel bestehen, entwickeln Tiere Metabolic Bone Disease (MBD), eine schwere Knochenerkrankung, die zu Brüchen, Lähmungen und oft zum Tod führt. Auch Weibchen können im Extremfall aufgrund einer zu dünnen Eischale Legenot erleiden. Ein Überangebot an Calcium ist zwar selten, kann jedoch auftreten, wenn zu viel Calcium ohne passenden Vitamin-D3-Ausgleich zugeführt wird – dies führt im schlimmsten Fall zu Organverkalkung.
Fazit: Calcium ist unverzichtbar für Knochen, Wachstum, Eibildung, Muskelleistung und ein gesundes Nervensystem. In Kombination mit Vitamin D3, Vitamin K und einer ausgewogenen Versorgung mit Vitamine für Reptilien und Amphibien bildet es das Fundament für stabile Knochenentwicklung und langfristige Gesundheit. Eine regelmässige Versorgung über Futter und geeignete Supplemente ist Pflicht – besonders bei wachsenden Jungtieren, tragenden oder zuchtaktiven Tieren. Vitamine für Reptilien und Amphibien unterstützen dabei entscheidend die Calciumaufnahme, Verwertung und den gesamten Stoffwechsel.
Der Zusammenhang zwischen UVB Strahlung und Vitamin D3 ist einer der wichtigsten biologischen Prozesse für viele Reptilien – und einer der Hauptgründe, warum UV Beleuchtung im Terrarium so entscheidend ist.
UVB trifft auf die Haut
Wenn UVB Strahlung die Haut eines Reptils erreicht, wird dort ein Stoff namens 7-Dehydrocholesterol aktiviert. Dieser Stoff ist die Vorstufe von Vitamin D3.
Umwandlung zu Prävitamin D3
Durch die Energie des UVB Lichts wird dieser Stoff chemisch verändert und in Prävitamin D3 umgewandelt.
Bildung von aktivem Vitamin D3
Anschließend wandelt der Körper das Prävitamin in Vitamin D3 (Cholecalciferol) um.
Vitamin D3 ermöglicht Kalziumaufnahme
Vitamin D3 sorgt dafür, dass der Körper Kalzium aus der Nahrung aufnehmen und verwerten kann.
Ohne Vitamin D3 bleibt das Kalzium praktisch „unbrauchbar“, selbst wenn genug im Futter enthalten ist.
Ohne ausreichend Vitamin D3 können Reptilien:
kein stabiles Knochensystem aufbauen
Muskelkraft nicht richtig entwickeln
kein gesundes Nerven- und Immunsystem aufrechterhalten
an Rachitis, Knochenverformungen und Lähmungen leiden
In der Natur decken Reptilien ihren Bedarf durch Sonnenstrahlen. Im Terrarium übernimmt diese Aufgabe die UVB Beleuchtung.
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Die meisten Reptilien und Amphibien können aus der Nahrung, die sie in Gefangenschaft erhalten, die von ihnen benötigten wichtigen Vitamine und Spurenelemente nicht bekommen. Die Rezeptur des Exo Terra Multivitamin- Puderzusatzpräparates in Verbindung mit der täglichen Nahrung entspricht den Ernährungsbedürfnissen … Weiter
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Vitamin B3, auch Niacin genannt, gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und spielt bei Reptilien und Amphibien eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Es unterstützt die Verarbeitung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten, wodurch Futter effizient in Energie umgewandelt wird. Da Vitamin B3 vom Körper nicht gespeichert wird, muss es regelmässig über Nahrung oder Supplemente aufgenommen werden. Natürliche Quellen finden sich in gut ernährten Futterinsekten, Leberbestandteilen, Hefen und verschiedenen pflanzlichen Futtermitteln.
Vitamin B3 fördert eine gesunde Hautstruktur, stabile Schleimhäute und kräftigt das Nervensystem. Es trägt zur Regeneration von Zellen bei und wirkt unterstützend in Stress- und Wachstumsphasen. Besonders Jungtiere, Tiere in Genesung sowie Arten mit aktivem Stoffwechsel profitieren von einer zuverlässigen Versorgung. Auch bei der Häutung spielt Vitamin B3 indirekt eine Rolle, indem es Hautqualität und Zellgesundheit stabil hält.
Ein Mangel an Vitamin B3 führt zu Müdigkeit, Appetitverlust und reduziertem Wachstum. Häufig kommt es zu Hautproblemen, schuppiger Oberfläche, schlechten Häutungsverläufen und Veränderungen an Maul oder Augen. In schweren Fällen treten Neurologische Störungen auf, darunter Koordinationsprobleme, Zuckungen und Unruhe. Da Niacin wasserlöslich ist, wird überschüssiges Vitamin B3 meist ausgeschieden und führt nur selten zu Überdosierungen – dennoch sollte es gezielt und regelmässig, nicht übermässig hoch verabreicht werden.
Fazit: Vitamin B3 sorgt für Energie, gesunde Haut, funktionierende Nerven und optimale Stoffwechselkraft. Ein Mangel macht sich schnell bemerkbar und sollte nicht unterschätzt werden. Mit einer ausgewogenen Fütterung und passenden Vitaminprodukten lässt sich der Bedarf zuverlässig decken und die Vitalität des Tieres langfristig sichern.
Multivit ist ein hochwertiges und vielseitig einsetzbares, flüssiges Multivitaminpräparat. Es enthält alle wichtigen Vitamine inklusive Vitamin D3. Der große Vorteil liegt in der flexiblen Verabreichungsform. Der Vitaminflasche liegen ein Tropfer und ein Sprühkopf bei. Das Futter besprühen oder ein Sprühstoß … Weiter
Vitamin B5, auch Pantothensäure genannt, gehört zum B-Komplex und ist für Reptilien und Amphibien ein wichtiger Bestandteil des gesamten Stoffwechselkreislaufs. Es ist direkt beteiligt an der Bildung von Coenzym A – einem Stoff, ohne den Energiegewinnung, Fettverarbeitung und Proteinstoffwechsel nicht funktionieren würden. Da Vitamin B5 wasserlöslich ist und kaum gespeichert werden kann, muss es fortlaufend über das Futter aufgenommen werden. Gute natürliche Quellen sind nährstoffreich gefütterte Futterinsekten, Leber, Eigelb, Hefen sowie grünes Pflanzenfutter.
Vitamin B5 unterstützt den Körper bei der Bildung von Hormonen und Neurotransmittern, stabilisiert die Nerventätigkeit und sorgt für gesunden Energiestoffwechsel. Ebenso trägt es zu Haut- und Schleimhautgesundheit bei und begünstigt Regeneration sowie Wundheilung. Besonders bei Jungtieren im Wachstum, in der Zucht, nach Krankheit oder in Stressphasen ist der Bedarf erhöht, da der Körper in diesen Situationen deutlich mehr Energie umsetzt und schneller regenerieren muss.
Ein Mangel an Pantothensäure entwickelt sich oft schleichend. Erste Symptome sind Appetitverlust, verlangsamtes Wachstum, schwächere Häutung und reduzierte Aktivität. Später können Hautreizungen, Muskelschwäche, Störungen im Nervensystem oder schlechte Stressverträglichkeit auftreten. Da Vitamin B5 wasserlöslich ist, sind Überdosierungen kaum ein Risiko – dennoch sollte es regelmässig, aber ausgewogen zugeführt werden, damit der Stoffwechsel ohne Unterbrüche arbeiten kann.
Fazit: Vitamin B5 ist ein zentraler Motor des Stoffwechsels, wichtig für Energiegewinnung, Hormonbildung, Nervenstabilität und Regeneration. Eine kontinuierliche Versorgung sorgt für gesunde Entwicklung, gute Belastbarkeit und stabile Aktivität bei Reptilien und Amphibien.
Multivit ist ein hochwertiges und vielseitig einsetzbares, flüssiges Multivitaminpräparat. Es enthält alle wichtigen Vitamine inklusive Vitamin D3. Der große Vorteil liegt in der flexiblen Verabreichungsform. Der Vitaminflasche liegen ein Tropfer und ein Sprühkopf bei. Das Futter besprühen oder ein Sprühstoß … Weiter
Vitamin B7, auch Biotin genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex und besonders für die Haut- und Hornstruktur von Reptilien und Amphibien von grosser Bedeutung. Es spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten und wirkt damit direkt auf Energieversorgung, Wachstum und Zellaufbau. Da Biotin im Körper nicht gespeichert wird, muss es regelmässig über Nahrung oder Vitaminpräparate aufgenommen werden. In natürlicher Form findet man Vitamin B7 vor allem in Eigelb, Leber, in einigen Hefen sowie in gut gefütterten Futterinsekten.
Biotin fördert eine saubere, vollständige Häutung, kräftigt Schuppen, Krallen und Hautgewebe und unterstützt die Bildung neuer Zellen. Tiere mit aktivem Wachstum, Jungtiere und Arten mit häufigem Häutungsrhythmus profitieren besonders davon. Auch für Amphibien mit empfindlicher Hautoberfläche kann eine gute Versorgung die Schleimhautstabilität verbessern und die allgemeine Widerstandsfähigkeit erhöhen.
Ein Biotinmangel zeigt sich meist zuerst an Haut und Horngewebe. Typische Anzeichen sind schlechte oder unvollständige Häutung, spröde Schuppen, Risse in der Haut oder brüchige Krallen. Tiere wirken oft matt, fressen schlechter und regenerieren langsamer. Bei chronischem Mangel können schwere Hautveränderungen entstehen, die Infektionen begünstigen. Da Vitamin B7 wasserlöslich ist, treten Überdosierungen kaum auf – dennoch sollte es dosiert, aber regelmässig ergänzt werden, damit Häutung und Geweberegeneration ungestört ablaufen können.
Fazit: Vitamin B7 ist ein Schlüsselfaktor für gesunde Haut, saubere Häutung, kräftige Krallen und stabile Zellstrukturen. Eine kontinuierliche Versorgung über Futter oder Vitaminergänzungen unterstützt Regeneration, Wachstum und generell die Vitalität von Reptilien und Amphibien.
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Vitamin B9, auch Folsäure genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das besonders für Zellteilung, Blutbildung und Gewebeaufbau essenziell ist. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung neuer Zellen und wird daher vor allem in Phasen von Wachstum, Regeneration oder während der Fortpflanzung vermehrt benötigt. Reptilien und Amphibien beziehen Folsäure über pflanzliche Futtermittel, Blüten, Wildkräuter sowie teilweise über gut gefütterte Futterinsekten. Da Vitamin B9 nicht gespeichert wird, ist eine regelmässige Zufuhr notwendig.
Folsäure unterstützt die Produktion roter Blutkörperchen, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine stabile Entwicklung von Organen und Geweben. Besonders Jungtiere, trächtige Weibchen, Eierleger sowie geschwächte Tiere profitieren von einer guten Versorgung, da ihr Organismus laufend neue Zellen bildet. Vitamin B9 wird zudem oft in Multivitaminpräparaten kombiniert, weil es eng mit Vitamin B12 und weiteren B-Vitaminen zusammenwirkt.
Ein Mangel an Vitamin B9 führt zu verlangsamtem Wachstum, Entwicklungsstörungen, Blutarmut und schwächerem Immunsystem. Häufig zeigen Tiere Appetitverlust, Müdigkeit, reduzierte Belastbarkeit oder blasse Schleimhäute. Zuchttiere können Eierlegestörungen, minderwertige Embryonalentwicklung oder schwache Jungtiere hervorbringen. Da Folsäure wasserlöslich ist, wird ein Überschuss meist über den Urin wieder ausgeschieden und führt nur selten zu Problemen – trotzdem sollte sie kontrolliert, aber regelmässig ergänzt werden.
Fazit: Vitamin B9 ist unverzichtbar für Zellteilung, Blutbildung, Wachstum und erfolgreiche Fortpflanzung. Eine konstante Versorgung unterstützt stabile Entwicklung und stärkt Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit, besonders bei Jung- und Zuchttieren.
Multivit ist ein hochwertiges und vielseitig einsetzbares, flüssiges Multivitaminpräparat. Es enthält alle wichtigen Vitamine inklusive Vitamin D3. Der große Vorteil liegt in der flexiblen Verabreichungsform. Der Vitaminflasche liegen ein Tropfer und ein Sprühkopf bei. Das Futter besprühen oder ein Sprühstoß … Weiter
Vitamin B12 ist eines der bedeutendsten Vitamine innerhalb des B-Komplexes und spielt bei Reptilien und Amphibien eine zentrale Rolle für Nervenfunktion, Blutbildung und Stoffwechsel. Es ist entscheidend für die Bildung roter Blutkörperchen und für den Transport von Sauerstoff im Organismus. Gleichzeitig unterstützt es den Fett- und Proteinabbau und hilft dem Körper, Nahrung effizient in Energie umzuwandeln. Vitamin B12 kommt hauptsächlich in tierischen Bestandteilen vor, daher kann es bei rein pflanzenfressenden Arten oder einseitig ernährten Tieren leicht zu Unterversorgung kommen. Gut gefütterte Futterinsekten und gezielte Vitaminpräparate sind daher oft notwendig.
Vitamin B12 stärkt das Nervensystem, verbessert Reaktionsfähigkeit und unterstützt eine gesunde Muskelfunktion. Jungtiere im Wachstum, Tiere in Rekonvaleszenz oder Reptilien in Stress- und Brutphasen haben einen erhöhten Bedarf. Zudem wirkt Vitamin B12 eng mit Vitamin B9 (Folsäure) zusammen – beide Vitamine ergänzen sich gegenseitig und sind gemeinsam an Blutbildung und Zellteilung beteiligt.
Ein Mangel äussert sich meist in Schwäche, Appetitverlust, Gewichtsabnahme und auffallender Müdigkeit. Bei fortschreitendem Defizit treten neurologische Auffälligkeiten wie Koordinationsprobleme, Zittern, Lähmungserscheinungen oder Gleichgewichtsstörungen auf. Die Blutbildung verschlechtert sich, was zu Blutarmut und reduzierter Sauerstoffversorgung führt. Da Vitamin B12 wasserlöslich ist, sind Überdosierungen selten, dennoch sollte es nicht übermässig, sondern kontrolliert ergänzt werden.
Fazit: Vitamin B12 ist entscheidend für Nerven, Blutkreislauf, Zellteilung und Energiegewinnung. Ein Mangel kann schwerwiegende neurologische Störungen verursachen und die Vitalität massiv beeinträchtigen. Eine regelmässige und ausgewogene Zufuhr über Futter oder Ergänzungspräparate sichert langfristige Gesundheit, besonders bei Jungtieren und Tieren in Belastungsphasen.
Zoo Med Repti Calcium (mit oder ohne D3) Extrem feines Calciumcarbonat Ergänzungsfuttermittel für Reptilien und Amphibien. Optimal für die richtige Calciumversorgung, ohne Phosphor! Durch den Zusatz von Vitamin D3 wird die Aufnahme des Calciums in die Knochen ermöglicht.
Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für Reptilien und Amphibien und wird oft unterschätzt, obwohl es für zahlreiche körperliche Abläufe unentbehrlich ist. Es ist direkt an der Funktion von Muskeln und Nerven beteiligt, unterstützt den Herzrhythmus, stabilisiert den Stoffwechsel und wirkt als natürlicher Gegenspieler von Calcium. Nur wenn beide Mineralien im richtigen Verhältnis vorliegen, können Muskeln sauber kontrahieren und wieder entspannen. Auch bei der Energiegewinnung und der Aktivierung verschiedener Enzyme ist Magnesium beteiligt.
Aufgenommen wird Magnesium hauptsächlich über Futterpflanzen, Grünfutter, Wasser und über unterschiedlich stark mineralisierte Futterinsekten. Tiere mit hohem Bewegungsbedarf, trächtige Weibchen, Jungtiere im Wachstum oder Tiere in Stressphasen verbrauchen deutlich mehr Magnesium und profitieren besonders von einer regelmässigen Versorgung. In hochwertigen Mineral- und Vitaminpräparaten ist Magnesium meistens bereits enthalten, jedoch in unterschiedlichen Konzentrationen, weshalb ein Blick auf die Zusammensetzung sinnvoll ist.
Ein Mangel zeigt sich häufig durch Muskelzittern, Krämpfe, Koordinationsschwierigkeiten und unruhige Bewegungen. Auch allgemeine Schwäche, Appetitverlust, Störungen im Herz- und Kreislaufsystem sowie Probleme beim Häuten können auftreten. Bei dauerhaftem Mangel kommt es zu chronischer Muskelerschöpfung und erhöhter Stressanfälligkeit. Eine Überdosierung ist selten, da überschüssiges Magnesium meist ausgeschieden wird, dennoch sollte ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magnesium und Calcium eingehalten werden, um den Körper nicht einseitig zu belasten.
Fazit: Magnesium ist unerlässlich für Muskelfunktion, Nervenleitung, Herzgesundheit und Stoffwechselabläufe. Gerade aktive, wachsende oder gestresste Tiere benötigen eine verlässliche Versorgung. In Kombination mit Calcium und Vitamin D3 trägt Magnesium entscheidend zur Leistungsfähigkeit und allgemeinen Vitalität von Reptilien und Amphibien bei.
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Phosphor ist ein zentraler Mineralstoff im Körper von Reptilien und Amphibien und vor allem als Partner von Calcium von grosser Bedeutung. Er ist ein wesentlicher Bestandteil von Knochen und Zähnen und spielt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel, da er unter anderem an der Bildung von ATP – dem wichtigsten Energieträger im Körper – beteiligt ist. Ohne ausreichenden Phosphorgehalt können Zellen nicht voll leistungsfähig arbeiten, und Wachstum sowie Organfunktion verlangsamen sich. Phosphor ist natürlicherweise in fast allen Futterinsekten enthalten und daher in der Terraristik oft eher im Überschuss als im Mangel vorhanden.
Entscheidend für die Gesundheit ist jedoch das richtige Verhältnis zwischen Calcium und Phosphor. Ideal gilt ein Ca:P-Verhältnis von etwa 2:1. Bei einem zu hohen Phosphorwert kann Calcium im Körper nicht mehr ausreichend verwertet werden, selbst wenn genügend Calcium zugeführt wird. Das führt langfristig zu Knochenentmineralisierung, Instabilität des Skeletts und im schlimmsten Fall zu Metabolic Bone Disease. Besonders bei ausschliesslicher Fütterung von phosphorreichen Insekten wie Heuschrecken oder Grillen ohne Calciumergänzung steigt dieses Risiko deutlich an.
Ein echter Phosphormangel ist selten, ein Überschuss dagegen sehr häufig und gesundheitlich kritisch. Symptome einer Fehlversorgung äussern sich durch schwache Knochen, Muskelzittern, Verformungen, schlechte Eischalenqualität oder Wachstumseinbrüche. Jungtiere und legende Weibchen sind am stärksten betroffen, da ihr Mineralstoffbedarf besonders hoch ist. Die Lösung liegt nicht in zusätzlichem Phosphor, sondern in ausreichend Calcium und einer stabilen Balance zwischen beiden Mineralien. Ergänzungspräparate und regelmässig bestäubte Futtertiere helfen dabei zuverlässig.
Fazit: Phosphor ist wichtig für Knochen, Energiehaushalt und Zellfunktion, wird aber in der Terraristik oft im Übermass aufgenommen. Das Verhältnis zu Calcium ist entscheidend – ein zu hoher Phosphorwert blockiert die Calciumaufnahme und gefährdet langfristig Knochengesundheit und Wachstum. Gut dosierte Calciumergänzung ist daher der zentrale Schlüssel zu einem gesunden Mineralstoffgleichgewicht.
Natürliche Sepiaschale zur Versorgung von Reptilien und Vögeln mit natürlichem Calzium, gemahlen.
Kalium ist ein essenzieller Mineralstoff für Reptilien und Amphibien und spielt eine wichtige Rolle bei der Reizweiterleitung im Nervensystem sowie bei der Steuerung von Muskeln und Organfunktionen. Es wirkt eng mit Natrium zusammen und reguliert den Wasser- und Elektrolythaushalt im Körper. Nur wenn Kalium in ausreichender Menge vorhanden ist, können Muskeln sauber kontrahieren, Nervenimpulse korrekt übertragen und innere Organe stabil arbeiten. Kalium ist vor allem in grünem Futter, Gemüse, Obst, aber auch in gut gefütterten Futterinsekten enthalten.
Kalium unterstützt Herzrhythmus, Verdauung, Energiehaushalt und trägt dazu bei, Stoffwechselprozesse stabil zu halten. Besonders aktiv wachsende Tiere, Jungtiere, trächtige Weibchen oder Tiere, die viel Wärme und Bewegung nutzen, verbrauchen mehr Kalium als ruhende Tiere. In Kombination mit Natrium sorgt es für einen ausgeglichenen Zellstoffwechsel und verhindert Austrocknung oder Wassereinlagerungen im Körper.
Ein Kaliumdefizit führt zu Muskelschwäche, Unruhe, Zittern, Koordinationsproblemen und Antriebslosigkeit. Tiere wirken teilnahmslos, bewegen sich weniger und zeigen oft eine schlechte Futteraufnahme. Ein sehr schwerer Mangel kann Kreislaufschwäche und Störungen des Herzmuskels verursachen. Eine Überdosierung ist hingegen selten, kann aber dann auftreten, wenn zu viele Mineralpräparate verabreicht werden und keine ausreichende Wasseraufnahme gewährleistet ist. In der Praxis wird ein Gleichgewicht über abwechslungsreiche Fütterung und qualitativ hochwertige Mineralpräparate zuverlässig erreicht.
Fazit: Kalium ist ein zentraler Regulator für Muskeln, Nerven, Flüssigkeitshaushalt und Organfunktion. Ein ausgewogenes Verhältnis zu Natrium sowie eine regelmässige Aufnahme über Futter oder Ergänzungen stellen sicher, dass Reptilien und Amphibien aktiv, kräftig und stabil im Stoffwechsel bleiben.
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Natrium ist ein wichtiger Mineralstoff im Körper von Reptilien und Amphibien und direkt am Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt beteiligt. Es sorgt gemeinsam mit Kalium dafür, dass Zellen stabil bleiben, Nervenimpulse weitergeleitet werden und Muskeln korrekt arbeiten können. Ohne ausreichend Natrium können weder Bewegung noch Stoffwechselaktivität zuverlässig funktionieren. Natürliche Quellen sind frisches Grünfutter, mineralhaltiges Wasser, manche Gemüsearten und in geringem Masse auch Futterinsekten, vor allem wenn diese gut gefüttert wurden.
Natrium reguliert den osmotischen Druck zwischen Zellen, steuert Wasserverteilung im Körper und ist damit entscheidend für Hydration, Kreislaufstabilität und Organfunktion. Es wirkt bei der Nervenreizung mit und ermöglicht schnelle Signalweitergabe zwischen Gehirn, Muskeln und Gewebe. In warmen Terrarien, bei hoher Aktivität, Wachstum oder Stress steigt der Natriumbedarf leicht an, da über Feuchtigkeit und Stoffwechsel Energie und Elektrolyte verbraucht werden.
Ein Mangel zeigt sich oft in allgemeiner Schwäche, verlangsamten Reaktionen, Muskelzittern, verminderter Bewegungsfreude und schlechter Futteraufnahme. Tiere können dehydrieren, trotz vorhandenem Trinkwasser, weil der Körper Flüssigkeit nicht mehr korrekt im Gewebe halten kann. In schweren Fällen treten Kreislaufstörungen auf. Eine Überversorgung ist zwar selten, kann aber entstehen, wenn zu stark mineralisierte Ergänzungen oder Salze unkontrolliert genutzt werden. Dann drohen Wassereinlagerungen, Unruhe oder Störungen des Herz-Kreislaufsystems. Ein ausgewogenes Verhältnis zu Kalium ist entscheidend – beide Mineralstoffe wirken wie ein Regelpaar, das sich gegenseitig ausbalanciert.
Fazit: Natrium ist ein grundlegender Baustein für Flüssigkeitshaushalt, Nervenreizleitung und Muskelsteuerung. In richtiger Balance mit Kalium unterstützt es Aktivität, Stabilität und Gesundheit. Eine abwechslungsreiche Fütterung oder gut abgestimmte Mineralpräparate sichern eine zuverlässige Versorgung bei Reptilien und Amphibien.
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Zink gehört zu den Spurenelementen, die Reptilien und Amphibien nur in kleinen Mengen benötigen, jedoch mit grosser Wirkung. Es spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem, unterstützt die Wundheilung, fördert Haut- und Schuppenregeneration und ist an Enzymprozessen beteiligt, die Wachstum und Stoffwechsel steuern. Da Zink im Körper nicht lange gespeichert wird, muss es regelmässig über Futter oder Supplemente aufgenommen werden. Natürliche Quellen sind gut gefütterte Futterinsekten, Leber, Eigelb und manche Pflanzenbestandteile.
Zink hilft dem Körper, Infektionen zu bekämpfen, stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien und wirkt unterstützend bei Häutungsprozessen. Besonders Jungtiere im Wachstum, Tiere nach Verletzungen oder Reptilien mit empfindlicher Haut profitieren von einer ausreichenden Versorgung. Zink ist ausserdem wichtig für Fruchtbarkeit und Befruchtungsfähigkeit sowie für gesunden Knochen- und Gewebeaufbau.
Ein Mangel an Zink zeigt sich vor allem in Haut- und Häutungsproblemen, verzögerter Wundheilung, schwacher Regeneration und erhöhter Infektanfälligkeit. Jungtiere wachsen langsamer, Adulttiere zeigen häufig stumpfe Farben, raues Hautbild und schlechtere Futteraufnahme. Da Zink ein Spurenelement ist, können Überdosierungen bei stark supplementierten Präparaten auftreten – besonders wenn gleichzeitig zu wenig Calcium oder andere Mineralien zur Balance vorhanden sind. Eine Überversorgung äussert sich durch Appetitverlust, Teilnahmslosigkeit oder Verdauungsstörungen.
Fazit: Zink ist klein in Menge, aber gross in Wirkung. Es unterstützt Immunsystem, Hautgesundheit, Wundheilung und Wachstum und ist daher besonders in Stress-, Wachstums- und Rekonvaleszenzphasen wichtig. Eine regelmässige, aber kontrollierte Versorgung über ausgewogene Mineralpräparate oder hochwertige Futtertiere hält Reptilien und Amphibien stabil, vital und widerstandsfähig.
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Kupfer ist ein Spurenelement, das Reptilien und Amphibien nur in sehr kleinen Mengen benötigen, jedoch für einige wichtige Körperfunktionen unverzichtbar ist. Es unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen und hilft dem Körper, Eisen zu verwerten und zu transportieren. Gleichzeitig ist Kupfer am Aufbau von Enzymen beteiligt, die Atmung, Stoffwechselaktivität und Energiegewinnung steuern. Natürliche Kupferquellen finden sich in gut gefütterten Futterinsekten, in manchen Grünpflanzen sowie in mineralhaltigen Vitaminpräparaten.
Kupfer spielt ausserdem eine Rolle bei der Pigmentbildung und beeinflusst damit Haut- und Schuppenfärbung. Tiere mit gesundem Kupferhaushalt zeigen kräftigere Farben, stabile Häutung und bessere Zellversorgung. Auch das Immunsystem profitiert, da Kupfer bakterielle Prozesse hemmen und Heilungsvorgänge unterstützen kann. Besonders Jungtiere im Wachstum oder Tiere in Regeneration nach Erkrankungen haben einen etwas höheren Bedarf.
Ein Kupfermangel tritt selten isoliert auf und zeigt sich meist in Kombination mit Eisen- oder Zinkmangel. Er kann zu Blutarmut, blasser Färbung, reduzierter Widerstandskraft, langsamer Wundheilung und allgemeiner Schwäche führen. Gleichzeitig ist Kupfer eines der Spurenelemente, bei denen eine Überdosierung deutlich gefährlicher ist als ein Mangel. Zu hohe Werte können zu Verdauungsstörungen, Leberschäden oder Vergiftungserscheinungen führen. Daher sollte Kupfer immer nur in abgestimmten Mischungen verabreicht und nicht separat hochdosiert eingesetzt werden.
Fazit: Kupfer wird nur in sehr kleinen Mengen benötigt, ist jedoch entscheidend für Blutbildung, Pigmententwicklung und gesunden Stoffwechsel. Der Bedarf lässt sich meist problemlos über ausgewogene Mineral- und Vitaminpräparate decken. Vorsicht ist nur bei Überdosierung geboten – kontrollierte Mengen sind sicher und ausreichend für stabile Gesundheit und schöne Färbung bei Reptilien und Amphibien.
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Mangan ist ein Spurenelement, das Reptilien und Amphibien nur in geringen Mengen benötigen, aber für eine Reihe biologischer Prozesse unverzichtbar ist. Es wirkt als Bestandteil verschiedener Enzyme, die am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel beteiligt sind und beeinflusst damit direkt Energiegewinnung, Wachstum und Zellfunktion. Aufgenommen wird Mangan hauptsächlich über pflanzliche Futtermittel, Saaten, Wildkräuter und je nach Ernährung auch über gut gefütterte Futterinsekten.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich von Mangan ist die Unterstützung von Knochenaufbau und Knorpelstruktur. Besonders bei wachsenden Jungtieren spielt es eine Rolle für stabile Gliedmassen, Gelenkfunktion und ein harmonisches Wachstum. Auch Fortpflanzungsfähigkeit, Stoffwechselaktivität und eine gesunde Entwicklung des Nervensystems profitieren von einer ausreichenden Versorgung.
Ein Manganmangel tritt meist langsam auf und äussert sich durch schlechteres Wachstum, Muskelschwäche, Koordinationsprobleme, deformierte Knochenstrukturen sowie verlangsamte Regeneration. Häutungsstörungen, stumpfe Farben und reduzierte Vitalität können ebenfalls auftreten. Da Mangan nur in geringen Mengen benötigt wird, kann eine Überdosierung durch stark supplementierte Produkte auftreten – diese führt im Extremfall zu Störungen im Eisenstoffwechsel oder zu Leberschäden. Deshalb sollte Mangan bevorzugt im Rahmen ausgewogener Mineralstoffpräparate verabreicht werden, anstatt einzeln hochdosiert.
Fazit: Mangan ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein für Knochenstabilität, Gelenkgesundheit und Stoffwechselprozesse. Eine regelmässige Grundversorgung über Futter oder Mineralpräparate reicht meist aus, solange sie ausgewogen und kontrolliert erfolgt. Damit bleibt das Tier belastbar, wachstumsstark und gut regenerationsfähig.
Eisen ist ein elementarer Bestandteil des Blutfarbstoffes Hämoglobin und damit direkt für den Sauerstofftransport im Körper von Reptilien und Amphibien verantwortlich. Ohne Eisen können rote Blutkörperchen keinen Sauerstoff binden und zu Organen, Muskeln und Gewebe transportieren. Das macht Eisen zu einem Mineralstoff mit hoher Bedeutung für Energieversorgung, Stoffwechselkraft und allgemeine Vitalität. In der Ernährung kommt Eisen vor allem in tierischen Bestandteilen wie Leber oder ganzen Futtertieren vor, aber auch in manchen Grünpflanzen und Vitamin-Mineralpräparaten.
Reptilien und Amphibien mit gutem Eisenhaushalt zeigen eine stabile Ausdauer, kräftige Bewegungen und klare Farben. Besonders Jungtiere im Wachstum, Weibchen nach Eiablage oder kranke, geschwächte Tiere benötigen ausreichend Eisen, da in diesen Phasen mehr Blut und damit mehr Hämoglobin gebildet wird. Eisen wirkt ausserdem eng mit Kupfer und Vitamin B12 zusammen – ein Mangel an einem dieser Stoffe kann die Eisenverwertung zusätzlich erschweren.
Ein Eisenmangel führt zu Blutarmut, Sauerstoffmangel im Gewebe und deutlichem Leistungsabfall. Typische Symptome sind Müdigkeit, schnelle Erschöpfung, Gewichtsverlust, schlechte Futteraufnahme, blasse Mundschleimhäute und verlangsamtes Wachstum. Tiere wirken matt, bewegen sich weniger und reagieren träge. Eine Überdosierung ist hingegen ebenfalls riskant, denn zu viel Eisen kann Organe – insbesondere die Leber – belasten und zu oxidativem Stress führen. Eine ausgewogene Zufuhr über kombinierte Mineralpräparate ist daher sicherer als Einzelgaben in hoher Menge.
Fazit: Eisen ist ein zentraler Faktor für Blutbildung, Sauerstofftransport und damit für Energie, Aktivität und Lebensqualität. Eine kontrollierte, aber stetige Versorgung über Futter und Ergänzungen sorgt dafür, dass Reptilien und Amphibien kräftig, belastbar und gut durchblutet bleiben – ohne Risiko von Mangel oder Überversorgung.
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Selen ist ein essentielles Spurenelement, das Reptilien und Amphibien nur in sehr kleinen Mengen benötigen, jedoch für bestimmte Körperprozesse unverzichtbar ist. Es wirkt als Teil wichtiger antioxidativer Enzyme, schützt Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Funktion von Stoffwechsel, Immunsystem und Schilddrüse. Eine ausreichende Versorgung fördert körpereigene Abwehrkräfte, hält Organe funktionsfähig und unterstützt Regeneration sowie Stressresistenz. Selen kommt in geringen Mengen in Futterinsekten vor, jedoch nur dann in relevanter Konzentration, wenn diese nährstoffreich gefüttert wurden. Viele Tierhalter decken den Bedarf daher über Mineral- und Vitaminpräparate.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Selen spielt zusammen mit Vitamin E eine eng verknüpfte Rolle im Zellschutz. Beide ergänzen sich in ihrer Wirkung, weshalb ein kombinierter Mangel oder eine unausgewogene Versorgung häufig gleichzeitig auftritt. Während Vitamin E den Zellmembranschutz übernimmt, unterstützt Selen enzymatische Prozesse im Inneren der Zellen – eine ideale Kombination im Kampf gegen Entzündungen, oxidativen Stress und Gewebeabbau.
Ein Selenmangel äussert sich meist durch Muskelschwäche, schlechte Wundheilung, träge Bewegungen, Immunschwäche und erhöhte Infektanfälligkeit. Tiere wirken weniger belastbar, neigen zu Entzündungen und regenerieren langsamer nach Stress oder Verletzungen. In schweren Fällen kann es zu Muskeldystrophie kommen. Da Selen nur in einem engen Bereich sicher ist, kann eine Überdosierung schnell toxisch wirken. Zu hohe Mengen führen zu Appetitverlust, Lethargie, neurologischen Problemen oder Organschäden. Daher sollte Selen ausschliesslich über abgestimmte Präparate und niemals hochdosiert einzeln ergänzt werden.
Fazit: Selen ist ein kleines Spurenelement mit grosser Bedeutung für Immunabwehr, Zellschutz und Stoffwechselstabilität. Es wirkt besonders effektiv in Kombination mit Vitamin E, sollte jedoch immer kontrolliert und dosiert zugeführt werden, um Gesundheit und Vitalität von Reptilien und Amphibien langfristig zu sichern.
Jod ist ein essentielles Spurenelement, das Reptilien und Amphibien nur in sehr kleinen Mengen benötigen, jedoch eine entscheidende Funktion erfüllt: Es ist der Grundbaustein für Schilddrüsenhormone. Diese Hormone steuern Stoffwechseltempo, Energieverbrauch, Wachstum, Entwicklung und Häutung. Ohne Jod kann die Schilddrüse keine ausreichenden Hormone produzieren – dadurch verlangsamt sich der gesamte Organismus, was langfristig schwerwiegende Folgen haben kann.
Jod ist natürlicherweise vor allem in Aquatieren wie kleinen Fischen, Krebstieren oder Algen enthalten und spielt insbesondere bei Wasserschildkröten und amphibischen Arten eine bedeutende Rolle. Bei rein landlebenden Reptilien ist die Jodaufnahme oft geringer, da Futterinsekten und Pflanzen nur geringe Mengen enthalten. Deshalb ist es sinnvoll, Jod über Mineralstoffmischungen oder gezielte Vitaminkomplexe bereitzustellen, besonders bei Tieren, die wenig oder gar kein natürliches Jod über ihre Nahrung erhalten.
Ein Jodmangel führt zum sogenannten Kropf – einer Vergrösserung der Schilddrüse, sichtbar als Schwellung im Kehlbereich. Tiere werden träge, fressen weniger, häuten sich schlecht, verlieren Gewicht oder zeigen Wachstumsstörungen. Der Stoffwechsel läuft langsamer, die Verdauung arbeitet weniger effizient und die Widerstandsfähigkeit sinkt. Ein Übermass an Jod ist dagegen ebenfalls problematisch und kann zu Schilddrüsenüberfunktion, Abmagerung, Unruhe, Organstress und langfristig Schäden an Herz und Kreislaufsystem führen. Da der Bedarf sehr klein ist, muss Jod besonders vorsichtig und nur in abgestimmter Dosierung ergänzt werden.
Fazit: Jod ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenfunktion und damit entscheidend für Stoffwechsel, Wachstum und Vitalität von Reptilien und Amphibien. Eine kontrollierte, bedarfsgerechte Versorgung ist unerlässlich – weder zu wenig noch zu viel ist gesund. Am sichersten erfolgt die Jodzufuhr über ausgewogene Mineralpräparate oder Futter mit natürlichem Jodgehalt, besonders bei Arten mit erhöhtem Stoffwechsel oder Wasserbezug.
Aufgrund der Feiertage versenden wir in der Woche vor Weihnachten und in der Woche vor Neujahr wie folgt.
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Bestellschluss Freitag 19.12.2025 bis 08.00 Uhr – Versand am Montag 22.12.2025
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